Hunde

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Verantwortungsbewusste Hundehaltung

Immer wieder werden Klagen von Mitbürgern an uns herangetragen, die sich von Hunden bedroht fühlen, die unbeaufsichtigt oder unangeleint herumlaufen. Wir wissen, dass sehr viele Hundehalter sehr verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll ihren Mitbürgern gegenüber mit den Tieren umgehen.
Dennoch müssen wir an dieser Stelle auf einiges hinweisen:

Nach § 2 der Gefahrenabwehrverordnung der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen vom 06.12.1994 (bekanntgemacht im Informationsblatt für den Einrich Nr. 51/94 vom 22.12.1994) dürfen Hundehalter/ Hundeführer Ihren Hund/Ihre Hunde nicht unbeaufsichtigt auf öffentlichen Straßen und Wegen laufen lassen. Innerhalb der Ortslage sind alle Hunde -von geeigneten Personen- an der Leine zu führen.
Darüber hinaus hat der Halter oder Führer eines Hundes zu vermeiden, dass sein Tier die Straßen, Gehwege oder Anlagen beschädigt oder verunreinigt.
Schäden oder Verunreinigungen sind unverzüglich zu beseitigen.
Es ist u.a. auch verboten Hunde auf Spielplätze mitzunehmen
.
Gerade hier dürfte jedem klar sein, dass Verunreinigungen durch Hunde auf Spielplätzen eine Gesundheitsgefährdung für spielende Kinder sind. Verstösse gegen diese Vorschriften der Gefahrenabwehrverordnung können mit einem Bußgeld bis zur Höhe von € 5.113.--EURO geahndet werden. Nach den geltenden Friedhofsordnungen der Ortsgemeinden ist es in der Regel auch verboten, Hunde mit auf das Friedhofsgelände zu nehmen.
Wir möchten auch darauf aufmerksam machen, dass es nicht verboten ist, außerhalb der bebauten Ortslage Hunde auch mal frei laufen zu lassen. Allerdings muss in der freien Feldflur oder im Wald gewährleistet sein, das der Halter in jeder Situation auf seinen Hund einwirken kann.Ein Hund, der im Jagdbezirk außerhalb des Einwirkungsbereiches seines Halters angetroffen wird und bei dem der Verdacht besteht, dass er Wild hetzt oder sogar reißt, kann gemäß den Vorschriften des Landesjagdgesetzes (LJG) vom Jagdausübungsberechtigten erschossen werden.
Nur verantwortungsvolle Hundehaltung trägt dazu bei, bestehende Vorurteile gegen den besten Freund des Menschen und deren Besitzer abzubauen.

Gefährliche Hunde

Dem Ordnungsamt ist u.a. die Aufgabe übertragen, die Vorschriften des Landeshundegesetzes Rheinland-Pfalz (LHundG) vom 22.12.2004 zu überwachen.

Nach dem LHundG gelten die folgende Hunderassen unwiderlegbar als gefährlich: American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und PitBull Terrier, sowiel alle Hunde die von einer dieser Rassen oder diesem abstammen.

Pit Bull Terrier
Gewicht: 18-23 kg
Schulterhöhe: 43-48 cm
Haarkleid: glatt Farben: jede Farbe, ein- oder mehrfarbig, gefleckt

Staffordshire Bullterrier
Gewicht: 11-17 kg
Schulterhöhe: 36-41 cm
Haarkleid: kurz, glatt Farben: rot, falb, weiß, schwarz, blau oder gestromt, mit oder ohne Abzeichen

American Staffordshire Terrier
Gewicht: 18-23 kg
Schulterhöhe: 43-48 cm
Haarkleid: glattFarben: jede Farbe, ein- oder mehrfarbig, gefleckt

Die Haltung dieser Hunde ist erlaubnispflichtig!

Folgende Unterlagen sind vorzulegen:

-Nachweis über das berchtigte Interesse

- Kennzeichnung des Hundes mit elektronisch lesbarem Chip

- Nachweis über Unfruchtbarmachung des Hundes

- Sachkundenachweis

- Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung als Pflichtversicherung

- eine unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister.

Die Erlaubnis ist gebührenpflichtig!

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier:

http://www.add.rlp.de

Außerdem kann jeder andere Hund als gefährlich nach dem Landeshundegesetz eingestuft werden,

  1. - der sich als bissig erwiesen hat,
  2. - der durch sein Verhalten gezeigt haben, dass er Wild oder Vieh hetzt oder reißt,
  3. - der in aggressiver oder Gefahr drohender Weise Menschen angesprungen hat,
  4. - der eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder andere in
  5. ihrer Wirkung vergleichbare Eigenschaft entwickelt hat.