DSL im Einrich

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DSL Stand Januar 2016

DSL in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen

Stand: April 2015

I.                      Vorbemerkung

II.                    Kabelgebundene Versorgung durch Telekom

1.                     Bestandsaufnahme 2006

2.                     Umfrage im Informationsblatt

III.                   Alternativen zur kabelgebundenen Versorgung über Telekom

1.                     Alternative: Internet über Satellit

2.                     Alternative: KA-SAT

3.                     Alternative: Kabel Deutschland

4.                     Alternative: Funklösungen von drei Anbietern (2 x WLAN  und 1 x WiMAX )

5.                     Alternative: Internetverein Eisighofen

6.                     Alternative: Internet über das Mobilfunknetz (UMTS)

7.                     Alternative: Digitale Dividende und LTE

IV.                   Was kann die öffentliche Hand leisten?

V.                    Was steht derzeit an…

VI.                   DSL-Umfrage 2011

VII.                 Zusammenfassung

VIII.                Aktuelle Entwicklungen

 

I.                 Vorbemerkung

Die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen umfasst eine Fläche von rund 104 km² (10.400 ha). Bei rund 9.500 Einwohnern ergibt dies einen Durchschnitt von 91 Einwohnern je km².  Im  Rhein-Lahn-Kreis sind es durchschnittlich 159 Einwohner je km².

Aus der geringen Besiedlungsdichte ergeben sich Probleme bei jeglicher Form der Infrastruktur, bei der Wasserversorgung, der Abwasserreinigung, dem ÖPNV und natürlich auch bei der Anbindung an schnelles DSL [1] .

II.             Kabelgebundene Versorgung durch Telekom [2]

1.                Bestandsaufnahme 2006

Bei der Versorgung mit DSL ergab eine Bestandsaufnahme im Jahre 2006, dass 47 % unserer Einwohner mit leitungsgebundenem DSL von Telekom versorgt werden können. Ausgehend von der Vermittlungsstelle in Katzenelnbogen in einer Entfernung bis zu 4,5 km. Dieser Versorgungsgrad hat sich durch Reduzierung der Dämpfungsanforderungen auf eine Entfernung von 6 km erweitert. Den Versorgungsgrad mit leitungsgebundenem DSL schätze ich heute trotzdem nur auf etwa 50 %.

Die 50 % bedeuten aber nicht, dass 50 % gut oder sehr gut mit DSL versorgt sind, denn ein großer Teil davon bekommt DSL nur in Form von DSL-Light (ab 384 kbit/s.). Unser Ansinnen auf Verbesserung der Versorgung hat T-Com mit einer Forderung von 440.000 Euro beantwortet. Dabei hat T-Com aber eine ganze Reihe von Ortsgemeinden ausgeblendet, z. B. Roth, Niedertiefenbach, Bremberg, Gutenacker und Schönborn. Rechnen wir das mal hinzu, dann sind wir bei mehr als 1.000.000 Euro.

2.                Umfrage im Informationsblatt

Im Jahr 2006 haben wir eine Umfrage im Informationsblatt gestartet, um feststellen zu können, wo Bedarf an schnellem Internet vorhanden ist. Es meldeten sich 173 Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsgemeinden und der Stadt. Auf der Internetseite breitband-rhein-lahn.de, die es in dieser Form heute nicht mehr gibt, meldeten sich damals 230 Bürgerinnen und Bürger aus dem Einrich.

III.         Alternativen zur kabelgebundenen Versorgung über Telekom

1.                Alternative: Internet über Satellit

Seit vielen Jahren gibt es Internetanbindung über Satellit. Sie steht flächendeckend zur Verfügung. Es gibt mehrere Anbieter. Es gibt dabei Einzellösungen und Gemeinschaftslösungen. Eine Gemeinschaftslösung für 25 Teilnehmer wurde in Dörsdorf vorgestellt. Die Vorstellung überzeugte die Bürgerinnen und Bürger nicht. (Latenzzeiten 500 ms via Satellit, 200 ms bei Modem, 20 ms bei DSL).

2.                Alternative: KA-SAT

Der europäische Satelliten-Konzern Eutelsat will mit Ka-Sat eine leistungsfähigere Alternative anbieten. KA-SAT wird in niedrigerer Höhe stationiert und bis zu 70 Gigabit je Sekunde leisten.

Näheres gibt es hier: http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/bandbreite-vom-himmel-1/

KA-SAT wird auch hier erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/KA-SAT

Ich zitiere aus der Zeitschrift SATVISION Heft Januar 2011: „Mit dem System will Eutelsat ab Mai 2011 mit seinen Zwei-Weg Internetdiensten in neue Dimensionen vorstoßen. Verbraucher in ganz Europa können dann mit bis zu 10 Mbit/s im Internet surfen und eigene Daten mit bis zu 4 Mbit/s schnell versenden. Zudem lässt sich das neue System zum telefonieren und Empfang von digitalen Programmen in SD- und HD-Qualität einsetzen.“

Ebenfalls aus erwähnter Zeitschrift:

„In letzter Minute:

Start verschoben

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns die Mitteilung, dass nach dem Absturz dreier russischer Satelliten der europäische Satellit KA-SAT vorerst nicht ins All starten kann.“

Update 2.3.2011:

Ab Mai 2011 soll nun schnelles Satelliten-Internet über KA-SAT möglich sein. Hier ein Link zur Heise-Seite: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schnelleres-Satelliten-Internet-ab-Mai-1200449.html

Und hier geht’s direkt zum Anbieter: http://www.toowaysat.com/

3.                Alternative: Kabel Deutschland

Kabel Deutschland versorgt Teile der Stadt sowie die Ortsgemeinde Schönborn mit Fernsehen, Internet und Telefon. Kabel Deutschland ist vom Preis- Leistungsverhältnis her gesehen sehr stark aufgestellt aber nicht überall präsent oder (noch) nicht willens das Fernsehkabelnetz überall rückkanalfähig auszurüsten.

Derzeit in Katzenelnbogen, Schönborn und in einigen anderen Gemeinden verfügbar DSL mit 32 Mbit/s als Telefon- und Internetflatrate für 29,90 Euro.

Ein Mitarbeiter der Firma Unitymedia Hessen (vergleichbar mit Kabel Deutschland) hat mich dankenswerter Weise darauf aufmerksam gemacht, dass auch die Bewohner von Reckenroth Telefon und schnelles Internet über Kabel nutzen können.

4.                Alternative: Funklösungen von drei Anbietern (2 x WLAN [3] und 1 x WiMAX [4])

Funklösungen versorgen die Ortsgemeinden Bremberg, Gutenacker, Roth und Niedertiefenbach als einziges Angebot.

Verbesserungen im Sinne einer schnelleren Alternative zur Telekom bestehen in Biebrich, Kördorf, Herold und Rettert. Der Anbieter Julicom hat die Einstellung seines Betriebs zum 31.12.2011 angekündigt.

Handlungsbedarf sehe ich für Berghausen, Dörsdorf, Berndroth und Rettert, da in diesen Gemeinden nur eine geringe Anzahl von Haushalten von Telekom versorgt werden.

Unterschied zw. WLAN und WiMAX:

WLAN ist bewährte und preiswerte Technik, erfordert aber Sichtkontakt auf größere Entfernung. WiMAX ist neuere und teure Technik und hat eine Reichweite von bis zu 5 km. WiMAX ist damit ungeeignet um kleine Gemeinden zu versorgen, weil es dann für Anbieter oder Nutzer zu teuer würde.  

5.                Alternative: Internetverein Eisighofen

Eine eigenständige, schnelle und kostengünstige Lösung haben die Bürgerinnen und Bürger in Eisighofen geschaffen. Eine Richtfunkverbindung von Katzenelnbogen nach Eisighofen zum alten Hochbehälter. Von dort aus erfolgt die Verteilung an die einzelnen Haushalte über WLAN. Träger dieser Lösung ist ein Verein, der von seinen Mitgliedern ca. 10 Euro für den Internetzugang fordert.

6.                Alternative: Internet über das Mobilfunknetz (UMTS) [5]

Mobilfunk ist in der Verbandsgemeinde nicht flächendeckend vorhanden, so fehlt es in Berndroth vollständig, aber auch in einigen Tallagen. In den versorgten Bereichen funktioniert der Internetzugang über Mobilfunk mit bis zu 7,2 MBit. T-mobil hat zwei Tarife mit 3 GByte und 5 GByte Volumen, E-Plus einen Tarif mit 1 GByte und einen mit 5 GByte Volumen. Nachteilig sind Volumenbegrenzungen je nach Tarif und Anbieter. Nähere Einzelheiten erfragen sie bitte bei Alexander Greuling 06486 6883.

7.                Alternative: Digitale Dividende und LTE [6] 

Bei der „Digitalen Dividende“ geht es um aufgegebene analoge Fernseh- und Rundfunkfrequenzen, die im Frühjahr des Jahres 2010 versteigert worden sind. LTE ist ein Mobilfunkstandard, der als UMTS - Nachfolger spezifiziert ist. Die Telekom hat angekündigt, sie werde zuerst im Osten Deutschlands neue Funknetze aufbauen. Vodafone hat uns mitgeteilt, dass unsere Region im kommenden Jahr versorgt wird. Vodafone schreibt dazu: „Wir werden sehr schnell mit der Erschließung der weißen Flecken beginnen und von Beginn an Geschwindigkeiten von 3 MBit/Sekunde anbieten“. Bei Vodafone gibt’s vier Tarife, von 25 bis 50 Euro. Die ungedrosselten Volumen variieren dabei von 3 GByte bis 10 GByte. Die Brutto-Empfangsraten variieren von 3,6 MBit/s bis 21,6 MBit/s. Bei der Telekom soll der LTEmobile Tarif bei 39,95 Euro liegen und ein Download von 3 MBit/s und ein Upload von 500 kbit/s bieten. Die Geschwindigkeit wird nur bis zu einem Volumen von 3 GByte verfügbar sein, danach auf 1 MBit/s reduziert. Bei 5 GByte wird die Geschwindigkeit weiter reduziert auf dan  384 KBit/s.

Hier können sie sich als Interessent bei Vodafone melden:

http://www.vodafone.de/privat/mobiles-internet-dsl/lte-vormerken.html

Und hier bei der Telekom (falls sie es schaffen diesen Link einzutippen):

http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/-/-/-/ViewCategoryTheme-Start;sid=faGmHNumeJCmHJdV2pWpqNCjTxs7Edj0-jEDloAM2IQqONhbLb8pxg8vTxs7EQ==?vpnr=KEISTAPKPMOD0005&KeywordPath=katalog%2Fsurfen%2Fkomplettpakete%2Ffunk

oder besser sie nehmen diesen Link um zur Telekom zu kommen:

http://www.lte-mobil.de/zum-anbieter/telekom-lte-check.php

IV.        Was kann die öffentliche Hand leisten?

Die Gemeinde Hohenstein in Hessen will ihre Ortsteile mit einer für Glasfaserkabel geeigneten Leerrohrtrasse verbinden. Die Kosten schätzt Bürgermeister Finkler auf 263.000 Euro. [7] Hohenstein ist uns Vorbild durch das Hohensteiner Bus`je, dessen Grundkonzept von uns mit dem Einrichbus kopiert worden ist. Wegen unserer größeren Fläche 104 km² gegen 64 km² und der größeren Zahl von Orten, nämlich 21 statt 7, ist der Aufwand bei uns allerdings größer. Weiterhin warten in Hohenstein 600 Haushalte auf DSL, bei uns sind es deutlich weniger. Dessen ungeachtet gibt es bei uns aber noch ein anderes Problem, nämlich die Frage der Zuständigkeit, die sich in der hessischen Großgemeinde nicht stellt.

Nach § 2 der Gemeindeordnung können Gemeinden in ihrem Gebiet jede öffentliche Aufgabe der örtlichen Gemeinschaft übernehmen, soweit diese nicht durch Gesetz ausdrücklich anderen Stellen im dringenden öffentlichen Interesse ausschließlich zugewiesen wird (freie Selbstverwaltungsaufgaben). Die Breitbandversorgung lässt sich als freie Selbstverwaltungsaufgabe definieren.

Die der Verbandsgemeinde zugewiesenen Aufgaben sind in § 67 Gemeindeordnung geregelt. Die Breitbandversorgung gehört nicht dazu.

Nach § 67 Abs. 3 der Gemeindeordnung kann die Verbandsgemeinde weitere Selbstverwaltungsaufgaben der Ortsgemeinden übernehmen, soweit deren gemeinsame Erfüllung im dringenden öffentlichen Interesse liegt. Die Übernahme setzt voraus, dass die Verbandsgemeinde und mehr als die Hälfte der Ortsgemeinden zustimmen und in den zustimmenden Ortsgemeinden die Mehrzahl der Einwohner der Verbandsgemeinde wohnt.

Derartige Aufgabenwahrnehmungen gibt es derzeit drei Fälle. Die Ortsgemeinden haben zugestimmt der Übernahme der Kindergärten, der Jugendarbeit sowie auf drei Jahre befristet dem Betrieb des Einrichbus. Eine Zustimmung für die Breitbandversorgung ist wegen unterschiedler Interessenslagen derzeit jedenfalls nicht zu erwarten.

V.            Was steht derzeit an…

Telekom hat in einer Presse-Veröffentlichung angekündigt, dass die Stadt und die Ortsgemeinden Allendorf, Berghausen, Biebrich, Ebertshausen, Ergeshausen, Herold, Klingelbach, Kördorf, Mittelfischbach, Oberfischbach und Schönborn mit LTE versorgt werden. [8] Da es in diesen Gemeinden gute und bessere Alternativen gibt, hat die Verwaltung mit der Telekom Kontakt aufgenommen, mit dem Ziel eine Versorgung der bisher nicht oder unzureichend versorgten Gemeinden zu schaffen.

Auch mit Vodafone hat die Verwaltung Kontakt aufgenommen, um festzustellen, welche Gemeinden Vodafone versorgen kann. Die Antwort steht noch aus.

Mit einem Anbieter von der Aar verhandelt die Verwaltung wegen einer Funklösung für Berghausen, Dörsdorf, Berndroth und Rettert. Ende Januar 2011 will der Anbieter ein Finanzierungskonzept vorlegen, dass dann von den betroffenen Ortsgemeinden beraten werden muss.

Update: Der Anbieter hat heute [9] mitgeteilt, dass er kein Angebot vorlegen wird.

VI.        DSL-Umfrage 2011

Die Verbandsgemeinde startet eine Umfrage zur DSL-Ausstattung in den Ortsgemeinden Berndroth, Dörsdorf, Eisighofen und Rettert. Ziel der Umfrage ist es, festzustellen, wie groß ist das Interesse an schnellem Internet, wie schnell soll es sein und was darf es kosten. Mit dem Umfrageergebnis will die Verbandsgemeinde für ihre Ortsgemeinden dann beim Land Fördermöglichkeiten erkunden. Ich hoffe dementsprechend auf ein breites Echo.

Warum nur die genannten Gemeinden, eine berechtigte Frage. Eine Förderung gibt es nur dort, wo kein DSL vorhanden ist oder DSL langsamer ist als 2 MBit/s. Weiterhin ist eine Förderung dort ausgeschlossen, wo es in den nächsten drei Jahren LTE oder eine andere DSL-Lösung geben wird. Diese Voraussetzungen erfüllen derzeit nur die Gemeinden Berndroth, Dörsdorf, Eisighofen (falls das Bürgernetz geschlossen wird) und Rettert (falls Julycom wie angekündigt zum 31.12.2011 den Betrieb einstellt). 

Hier geht’s zur Umfrage:

http://www.verbandsgemeinde-katzenelnbogen.de/uploads/download_dateien/Umfrage2011.pdf

VII.    Zusammenfassung

Im Jahr 2006 waren 47 % der Einwohner mit DSL versorgbar. Heute sind es 79 %, also 32 % mehr. LTE ist für den ländlichen Raum sicherlich wegen seiner Leistungsfähigkeit und seiner  Reichweite eine Lösung. Ob es die bestehenden Funklösungen verdrängen kann muss die Zukunft zeigen, jedenfalls ist dies fraglich, wenn Volumen- und Datenbegrenzungen eine Rolle spielen. Konkurrenz ist aus meiner Sicht auf jeden Fall von Vorteil, damit die Bürgerinnen und Bürger eine Wahlmöglichkeit einmal im Hinblick auf Leistungsfähigkeit zum anderen aber auch im Hinblick auf den Preis haben.

VIII.Aktuelle Entwicklungen

01.02.2011:

Die Telekom hat uns über die kabelgebundene Versorgung mit DSL in der Stadt und den Ortsgemeinden informiert. Dazu habe ich eine Tabelle bekommen, die ich vertraulich zu behandeln habe und die ich nicht zur Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte verwenden darf. Der Versorgungsgrad ist also ein Betriebsgeheimnis der Telekom.

02.02.2011:

Die Verbandsgemeinde startet eine Umfrage zur DSL-Versorgung in Berndroth, Dörsdorf, Eisighofen und Rettert.

Interesse angemeldet haben Haushalte aus:

Berndroth                   99

Rettert                       113

Dörsdorf                     74

Eisighofen                  43

Von den 329 Haushalten die sich an der Umfrage beteiligt haben ergaben sich folgende Geschwindigkeitswünsche:

50 MBit/s                   114

16 MBit/s                   169

6 MBit/s                     27

07.02.2011:

Ortsbürgermeister Manfred Crecelius teilt mir mit, dass Niedertiefenbach nur zu 50 % versorgt sei.

08.02.2011:

Ich starte eine Bedarfsumfrage für Niedertiefenbach.

14.02.2011:

Vodafone teilt mit, dass bis 2013 die neue Breitbandtechnik über das gesamte Vodafone Mobilfunknetz verfügbar sein soll. Vodafone befindet sich derzeit in der Planung für die Ausbauphase der nächsten Monate. Die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen kann in dieser Ausbauphase leider noch nicht berücksichtigt werden.

15.02.2011:

Die net.art communications GmbH teilt mit, dass kein Ausbau des Funknetzes im Bereich der VG Katzenelnbogen geplant ist. Die Gemeinden Niedertiefenbach und Roth sind bereits an unser regionales Netz angebunden. Es stehen Anschlüsse mit DSL 2.000 und mit DSL 6.000 zur Verfügung. Ca. 65 Kunden sind in den beiden Gemeinden angeschlossen.

17.02.2011:

Kabel Deutschland teilt den Versorgungsgrad für die Verbandsgemeinde mit. Es besteht eine Teilversorgung mit bis zu 32 MBit/s im Download. Die Information ist ein streng vertrauliches Geschäftsgeheimnis.

28.02.2011:

Das Interessenbekundungsverfahren für die Breitbanderschließung in Berndroth, Dörsdorf, Eisighofen und Rettert wird im Breitbandatlas eingetragen. Das Verfahren dient dazu festzustellen, ob ein Anbieter Interesse daran hat, die genannten Gemeinden auf eigene Kosten zu versorgen. Das Verfahren endet am 1.4.2011.

Innerhalb des Zeitraums hat sich kein Anbieter gemeldet, der eine Versorgung auf eigene Kosten vornehmen will.

05.03.2011:

Die Ortsgemeinde Niedertiefenbach legt das Ergebnis der Umfrage vor. Bedarf haben 79 Haushalte angemeldet.

10.03.2011:

Die Umfrage habe ich an die Ortsgemeinde zurück gegeben, verbunden mit der Bitte die wenig aussagekräftigen Angaben zum Download und Upload zu ergänzen. Statt der Angabe „Funk wechselhaft“ werden Angaben in MBit/s oder KBit/s erwartet.

10.03.2011:

Ich schreibe an net.art communications GmbH und an die Telekom wegen der Angaben im Breitbandatlas. Dort steht, dass Niedertiefenbach wie folgt versorgt ist:

Digital Subscriber Line (DSL)                    00,78 %

Breitband-UMTS (HSDPA)                         60,13 %

Long Term Evolution (LTE)                       02,77 %

Wireless Local Area Network (WLAN)          78,89 %         

 

25.03.2011:

Die Firma Cramnet teilt uns ihr Versorgungsgebiet mit:

Biebrich                      DSL 3.000 & DSL 6.000

Bremberg                   DSL 3.000 & DSL 6.000

Gutenacker                 DSL 3.000 & DSL 6.000

Kördorf                       DSL 3.000

30.03.2011:

Die ADD [10] in Trier macht mich darauf aufmerksam, dass im Breitbandatlas für Dörsdorf und Eisighofen eine LTE-Versorgung eingetragen ist. Die Telekom hat dies bestätigt. Der ehemalige Fernsehumsetzer soll ausgebaut werden und wird dann LTE für Dörsdorf und Eisighofen bieten. Die Versorgung soll im Herbst 2011 beginnen.

30.03.2011:

Ich schreibe die Telekom an wegen der LTE-Versorgung von Dörsdorf und Eisighofen und bitte um Aufklärung, da in der Presseerklärung zur Einführung von LTE im Einrich Dörsdorf und Eisighofen nicht genannt wurden.

02.04.2011:

Wir beantragen eine Förderung bei der ADD für die Ortsgemeinden Berndroth und Rettert.

04.04.2011:

Wir erhalten kommunalaufsichtliche Stellungnahmen auf Gewährung von Zuwendungen für die Breitbanderschließung.

11.04.2011:

Ich erinnere net.art an die Beantwortung unseres Schreibens vom 10.3.2011. Dort ist unser Brief nicht zu finden. Ich erhalte aber am gleichen Tag eine E-Mail von net.art. Dort steht vereinfacht formuliert die Angabe im Breitbandatlas mit einer Versorgung von 78,89 % mit WLAN ist zutreffend. Mit einer Erweiterung könnte sie auf 100 % gebracht werden. DSL 10.000 – 6.000 – 2.000 ist verfügbar.

28.04.2011:

Die ADD fordert Unterlagen nach, u. a. schriftliche Auskünfte der Telekom zur Versorgung mit  LTE in den Ortsgemeinden Berndroth und Rettert.

18.05.2011:

Die angeforderten Auskünfte hinsichtlich LTE gehen ein und sehen so aus:

Niedertiefenbach          70 %

Berghausen                 60 %

Eisighofen                   100 %

Dörsdorf                      100 %

Rettert                        15 %

Berndroth                    0 %

19.05.2011:

Die nachgeforderten Unterlagen gehen an die ADD.

30.06.2011:

Per E-Mail teilt die ADD heute mit:

„Ich teile Ihnen mit, dass die Unterlagen nun vollständig vorliegen. … Aufgrund der zurzeit knappen Haushaltsmittel können aktuell keine öffentlichen Ausschreibungen durchgeführt werden. Sobald eine spätere Förderung für dieses Projekt/diese Projekte gewährleistet werden kann, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, damit die öffentliche Ausschreibung zeitnah erfolgen kann.“

04.07.2011:

Alexander Greuling von der Foto-Ecke, teilt mit, dass er derzeit das LTE-Funknetz der Telekom testet. Wie er mitteilt funktioniert LTE in Eisighofen, Dörsdorf, Berghausen, Allendorf, Mittelfischbach, Ergeshausen, Herold sowie in Teilen von Kördorf und Gutenacker. Ebertshausen, Schönborn und Biebrich will er in den nächsten Tagen noch testen. In Berndroth, Rettert, Oberfischbach und Bremberg funktioniert LTE nicht.

07.07.2011:

Für das DSL-Projekt Berndroth/Rettert hat die Verbandsgemeindeverwaltung heute die Genehmigung zum vorzeitigen Beginn der Maßnahme beantragt, nachdem der Ortsgemeinderat Rettert sich dafür entschieden hat. Wird die Genehmigung zum vorzeitigen Beginn erteilt, kann mit der Ausschreibung begonnen werden. Die Gemeinden müssen dann den Zuschuss vorfinanzieren und tragen das Risiko, dass die Maßnahme ohne Zuschuss durchgeführt werden muss.

01.08.2011:

T-Mobile Deutschland beantwortet die Nachfrage nach LTE in Gutenacker damit, dass eine (bescheidene) Teilversorgung möglich ist. Den Händlern stünden Informationen zur Verfügung, welche Grundstücke versorgt werden können.

05.08.2011:

Mit Schreiben vom 1.8.2011 teilt die ADD in Trier mit, dass eine Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn für die DSL-Versorgung Rettert und Berndroth nicht ausgesprochen werden kann. Voraussetzung dafür sei eine erfolgte Ausschreibung, die jedoch derzeit noch nicht gemacht werden darf, weil keine Mittel mehr verfügbar sind.

Über den derzeitigen Versorgungsstand mit DSL im Einrich informiert der Breitbandatlas. Im Breitbandatlas kann abgefragt werden, welche Anbieter zu welchem Versorgungsgrad die einzelnen Ortsgemeinden und die Stadt mit DSL versorgen. Hier der Link dazu: http://www.zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/Breitbandatlas/breitbandsuche.html

02.09.2011:

Ortsbürgermeister Manfred Crecelius teilt mit, dass schnelles DSL als LTE von Vodafone zumindest teilweise verfügbar ist. Im Vodafone Verfügbarkeitsscheck werden Standorte in Niedertiefenbach als noch nicht ausgebaut angegeben. Hier kommen Sie zum dem Verfügbarkeitsscheck:

http://www.vodafone.de/privat/mobiles-internet-dsl/verfuegbarkeitscheck.html.

Ob Vodafones LTE in Niedertiefenbach flächendeckend verfügbar ist, kann derzeit niemand sagen, vor allem Vodafone nicht.

29.10.2011:

Nach dem Bericht in der Rhein-Lahn-Zeitung vom 29.10.2011 modernisiert Kabel Deutschland derzeit das Kabelnetz in Holzappel und Umgebung. Damit verbunden ist schnelles Internet mit bis zu 32 000 Kilobit pro Sekunde und Telefonie über das Kabelnetz. In unserer Verbandsgemeinde werden große Teile von Gutenacker und Bremberg mit Kabel versorgt und bekommen dann eine Alternative zu Cramnet.

24.01.2012:

Große Teile von Gutenacker und Bremberg können jetzt DSL über das Breitbandkabelnetz von Kabel Deutschland nutzen.

Für Dörsdorf und Eisighofen steht nun DSL über LTE zur Verfügung.

Für Berndroth und Rettert ist der Antrag auf Genehmigung zum vorzeitigen Beginn von der ADD abgelehnt worden, weil nicht genügend Mittel verfügbar sind. Die Gemeinderäte von Berndroth und Rettert haben beschlossen, auch ohne Förderung eine Kabellösung auszuschreiben. Die Kabeltrassen werden derzeit in Pläne eingetragen. Der Ausschreibungstext ist in Abstimmung bei den Ortsgemeinden. Mit der Veröffentlichung der Ausschreibung rechne ich bis Mitte Februar 2012.

Für die Ortsgemeinden Berghausen, Dörsdorf und Eisighofen hat Cramnet eine W-Lan-Lösung mit DSL 6.000 angeboten.  

23.02.2012:

Für die Versorgung der Ortsgemeinden Berndroth und Rettert ist eine Glasfaserleitung von Katzenelnbogen aus geplant. Die Glasfaserleitung wird dabei in ein Leerrohr eingezogen, das im Zuge von Wasserleitungsarbeiten zwischen Katzenelnbogen und Berndroth mitverlegt worden ist. Nach diesem Konzept sollte dann Rettert von Berndroth aus über Leitungsmasten versorgt werden. Gegen die Leitungsmasten gibt es aus landwirtschaftlicher Sicht Bedenken, sodass die Ortsgemeinde Rettert diese Verlegungsart als nicht realisierbar bezeichnet. Die Ortsgemeinde hat dann die Idee entwickelt, ein Leerrohr in Eigenleistung zwischen Berndroth und Rettert zu verlegen. Neben den Kosten für das Leerrohr, den Baggerarbeiten und der Grabenverfüllung ist mit weiteren Kosten von 40.000 Euro zu rechnen. Die Ortsgemeinderäte von Rettert und Berndroth werden erneut beraten müssen.

26.4.2012:

Angaben aus dem Breitbandatlas

 

 

 

Ortsgemeinde / Stadt

Digital Subscriber Line (DSL)

Kabelnetz (CATV)

Breitband-UMTS (HSDPA)

Long Term Evolution (LTE)

Wireless Local Area Network (WLAN) / Wireless Fidelity (WiFi)

Allendorf

99,99

91,87

71,23

96,21

 

Berghausen

98,33

 

97,36

100,00

 

Berndroth

 

 

00,06

14,70

 

Biebrich

00,89

 

49,63

10,32

100,00

Bremberg

 

78,79

42,35

36,14

91,08

Dörsdorf

05,74

 

31,32

100,00

 

Ebertshausen

97,24

 

71,75

93,00

 

Eisighofen

 

 

61,74

100,00

 

Ergeshausen

95,54

 

89,25

89,18

 

Gutenacker

19,31

79,03

66,48

62,80

96,96

Herold

96,46

 

63,02

75,63

53,74

Katzenelnbogen

97,79

83,74

99,43

100,00

 

Klingelbach

98,85

28,41

100,00

100,00

 

Kördorf

25,38

 

12,57

29,81

93,99

Mittelfischbach

99,99

 

48,58

72,58

 

Niedertiefenbach

 

 

13,07

00,25

78,89

Oberfischbach

98,64

 

12,68

33,90

 

Reckenroth

99,99

76,95

33,92

36,72

 

Rettert

 

 

05,18

22,01

 

Roth

 

 

58,34

19,74

90,59

Schönborn

97,65

84,28

29,32

 

03,01

 

 

 

 

 

 

1 Mbit/s Gesamt (in % der Haushalte)

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand

26.04.2012

 

 

 

 

17.05.2012

Die Ausschreibung Breitbandversorgung im ländlichen Raum Ortsgemeinden Berndroth und Rettert ist im Informationsblatt Nr. 20/2012 veröffentlicht.

15.06.2012

Am Submissionstermin am 14. Juni 2012 lag ein Angebot der Deutschen Telekom vor. Die Telekom bietet darin die Verlegung von Breitbandkabel an, wenn die Ortsgemeinden Berndroth und Rettert die Wirtschaftlichkeitslücke übernehmen, für Berndroth sind dies 80.467 Euro und für Rettert 87.966 Euro.

10.8.2012

Die Ortsgemeinderäte haben der Vergabe zugestimmt. Derzeit werden die Verträge geprüft und demnächst unterzeichnet.

28.08.2012

Die Verträge sind geprüft und von der Ortsbürgermeisterin Heike Pfeifer für die Ortsgemeinde Rettert und von Rainer Mohr für die Ortsgemeinde Berndroth unterzeichnet. Die Verträge sind heute an die Telekom geschickt worden.

20.12.2012

Der Link zur Breitbandsuche, den ich am 26.4.2012 eingetragen habe, hat sich geändert:

http://www.zukunft-breitband.de/DE/Breitbandatlas/breitband-vor-ort.html

Die Telekom arbeitet an dem Projekt DSL für Berndroth und Rettert. So erreicht uns eine Anfrage des Unternehmens, ob die Stadt und die betroffenen Ortsgemeinden mit der Wegenutzung einverstanden sind.

30.01.2013:

Die Breitbandseite des Landes Rheinland-Pfalz befindet sich unter der folgenden Adresse:

http://breitband.rlp.de/aktuelles/

25.02.2013:

Der Verbandsgemeinderat unterstützt die Breitbandstrategie des Rhein-Lahn-Kreises. Sie besteht darin, Grenzenüberschreitende Lösungen zu suchen und zu realisieren.

18.03.2013:

Die Telekom hat mit der Verlegung von Glasfaserkabel von der Station Im Biengarten in Richtung Berndroth begonnen. Damit besteht Hoffnung, dass Berndroth und Rettert bald mit schnellem DSL versorgt werden.

04.04.2013:

Cramnet teilt Ortsbürgermeister Herbert Eckhardt, Kördorf, auf Anfrage mit, dass 6 MBit überall möglich und 8 MBit demnächst verfügbar sei.

11.05.2013:

Herbert Eckhardt, Ortsbürgermeister von Kördorf, teilt mit, dass der Köbelerhof mit W-DSL 16.000 versorgt ist.

29.05.2013:

Der Ortsgemeinderat Rettert stimmt einer Vereinbarung mit der Süwag zu, wonach das Leerrohr für DSL und ein Stromkabel der Süwag in einen gemeinsamen Graben verlegt werden kann. Damit entfällt die störanfälligere Kabelführung an Masten. Die Ortsgemeinde Rettert übernimmt anteilige Mehrkosten von ca. 10.000 Euro.

25.07.2013:

Die Verbandsgemeinde startet eine Breitbandbedarfsabfrage für besondere Nutzung. Im Rahmen der Bedarfsabfrage werden über 800 Betriebe angeschrieben und um Beteiligung an der Abfrage gebeten.

10.01.2014:

Die Ortsgemeinden Berndroth und Rettert investieren in den Ausbau der Breitbandversorgung, der von der Telekom durchgeführt wird. Schnelles DSL über Kabel soll dort ab August 2014 mit 50 MBit/s zur Verfügung stehen.

03.09.2014:

Der Rhein-Lahn-Kreis plant in Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden des Kreises eine Verbesserung der kabelgebundenen DSL-Versorgung. Alle wirtschaftlich vertretbaren Kabelverzweiger sollen mit Glasfaser angebunden werden. Das Projekt ist mit 13 Millionen Euro veranschlagt, wovon die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen 1.080.000 Euro tragen soll. Nach dem Ausbau sollen dann 95 % der Haushalte 30 MBit/s im Download verfügbar sein. Die Ortsgemeinden und die Stadt Katzenelnbogen haben mehrheitlich einer Übertragung dieser Aufgabe auf die Verbandsgemeinde zugestimmt. Auch der Verbandsgemeinderat hat der Übernahme der Aufgabe seine Zustimmung erteilt. Am 8.9.2014 erfolgt die Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen der Stadt Lahnstein, den Verbandsgemeinden und dem Rhein-Lahn-Kreis.

27.03.2015:

Das Projekt Breitbandausbau im Rhein-Lahn-Kreis ist ausgeschrieben. Der Kreistag sollte am 23.3.2015 über den Zuschlag entscheiden. Der entsprechende Tagesordnungspunkt ist abgesetzt worden. Maßgeblich dafür war, dass das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur in seiner am 23.3.2015 erteilten Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn auf die Möglichkeit einer Bezuschussung aus einem Förderprogramm, über das das Bundeskabinett am 18.3.2015 beraten und beschlossen hat, hingewiesen hat. Der Rhein-Lahn-Kreis ist derzeit bemüht eine Genehmigung des Bundes zum vorzeitigen Maßnahmebeginn zu bekommen oder eine Entscheidung über die Förderung.

27.4.2015:

Cramnet macht darauf aufmerksam, dass in Cramberg, Kördorf, Biebrich und Wasenbach W-DSL 16.000 verfügbar ist.

07.07.2015 Projekt Breitbandausbau im Rhein-Lahn-Kreis

Das Verfahren konnte im März 2015 so weit abgeschlossen werden, dass die Entscheidungsreife für einen Zuschlag vorliegt.

Eine grundsätzliche Förderung aus Landesmitteln hatte Herr Staatsminister Roger Lewentz bereits mit einem Schreiben vom 19.11.2014 zugesagt. Das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur hat mit Schreiben vom 23.03.2015 die Genehmigung zum vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginn ausgesprochen.

In dem Schreiben des Ministeriums vom 23.03.2015 weist Herr Staatssekretär Günter Kern darauf hin, dass der Bund beabsichtigt, ein Sondervermögen Kommunalinvestitionsförderungsfonds (KInvF) zu errichten. Damit sollen Finanzhilfen an die Länder zur Förderung von besonders bedeutsamen Investitionen finanzschwacher Gemeinden gewährt werden. Dazu zählt u. a. auch der Breitbandausbau in ländlichen Gebieten. Diese Investitionen können allerdings aus dem Fonds nur gefördert werden, wenn sie nach dem 30.06.2015 begonnen werden.

Angesichts der möglichen Förderquote und im Hinblick auf das Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung empfahl der Staatssekretär, einen Antrag aus dem Bundesprogramm zu stellen.

Der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises ist in der Sitzung am 23.03.2015 der Empfehlung des Ministeriums gefolgt und hat einstimmig den Tagesordnungspunkt für eine Zuschlagserteilung zum jetzigen Zeitpunkt abgesetzt. Dadurch wurde der Weg zu Zuschüssen aus dem Fonds für finanzschwache Kommunen, die die nicht anderweitig gedeckten Kosten des Projekts tragen müssen, offen gehalten.

Mit Schreiben vom 07.07.2015 hat  Herr Staatsminister Roger Lewentz antragsgemäß auch für das Kommunale Investitionsprogramm3.0 – Rheinland-Pfalz  die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn ausgesprochen. Damit können grundsätzlich auch Mittel aus diesem Bereich zur Mitfinanzierung verwendet werden.

Durch die Genehmigung wurde insbesondere auch die Möglichkeit eröffnet, dass der Kreistag am 07.07.2015 über den Zuschlag zur Vergabe an einen Anbieter entscheiden konnte.

Nach Durchführung eines vorgeschriebenen Verfahrens, das u.a. die Konsultation der Bundesnetzagentur vorsieht, können in Kürze Einzelheiten veröffentlicht werden.

16.09.2015

Am 16.09.2015 wurde der Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen, das den Wettbewerb gewonnen hat, geschlossen. Es handelt sich hierbei um das Unternehmen INEXIO Informationstechnologie und Telekommunikation KGaA, 66740 Saarlouis.

Dem Unternehmen wird nach Planungs- und Baufortschritt in Teilbeträgen eine Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke gewährt, um unterversorgte Bereiche (Weiße Flecken) in 96 Städten und Gemeinden des Kreisgebiets mit Breitband zu versorgen. Die Tabelle des Ausbaugebietes finden Sie bei den pdf-Dokumenten.

97,2 Prozent des Gebietes werden mit 30 MBit/s versorgt, davon 60 Prozent mit 50 Mbit/s und 30 Prozent mit 100 Mbit/s. Dazu müssen ca. 270 km Glasfaserkabel ver-legt und rd. 230 Kabelverzweiger neu gebaut oder aufgerüstet werden.

Das Unternehmen hat bereits Ende Juli 2015 mit der Feinplanung für das anspruchsvolle Projekt begonnen.

Die Ausbauplanung des Unternehmens sieht zwei Baulose vor. In den voraussichtlichen neuen Ausbaubereichen werden jeweils mehrere Baukolonnen arbeiten. Die Leitungsverlegung soll nach Abschluss der erforderlichen Vorbereitungsarbeiten (u. a. Abnahme der Planung, denkmalrechtlicher, landespflegerischer und wasserwirtschaftlicher Prüfung, Vereinbarung der Dienstbarkeiten und Einholen der wegerechtlichen Genehmigungen) frühestmöglich beginnen. Die ersten Gemeinden werden voraussichtlich im 3. Quartal 2016 betriebsfertig angeschlossen.

Bauzeitenplan vorgestellt

Am 02.10.2015 wurde in der Bürgermeister-Dienstversammlung im Kreishaus den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Bauzeitenplan des Unternehmens INEXIO durch den persönlich haftenden Gesellschafter Thorsten Klein vorgestellt.

Die ersten Gemeinden werden voraussichtlich im 3. Quartal 2016 betriebsfertig angeschlossen. Die umfangreichen Ausbaumaßnahmen sollen im 2. Quartal 2017 abgeschlossen werden.

31.01.2017

Einrich hat jetzt schnelles Internet  (Pressebericht Rhein-Lahn-Zeitung)

Mit Beendigung der Bauarbeiten im Dezember 2016 stehen nun den Bürgerinnen und Bürgern der 15 teilnehmenden Gemeinden am Projekt Breitbandausbau Bandbreiten von 50 bis 100 Mbit/s im Netz von Inexio zur Verfügung.

Nähere Informationen über den Ausbau unter www.rhein-lahn-kreis.de/html/cs_7185.html



[1] Digital Subscriber Line (engl. Für Digitaler Teilnehmeranschluss)

[2] Bis 2004 T-Com, die Festnetzsparte; ab 2007 T-Home, ab 1.4.2010 Telekom Deutschland GmbH

[3] Wireless Local Area Network; (deutsch: wörtlich „drahloses lokales Netzwerk“

[4] Worldwide Interoperability for Microwave Access wird als Synonym für Funksysteme nach dem IEEE-Standard 802.16 verwendet

[5] Universal Mobile Telecommunications System; Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G)

[6] Long Term Evolution; Mobilfunkstandard, der als UMTS-Nachfolger gilt

[7] Zeitungsbericht von Hannelore Wiedemann unter dem Titel „Breitband-Trasse in Eigenarbeit“, Wiesbadener Kurier vom 7.4.2010

[8] http://www.ltemobile.de/news/newsdetails/lte-ausbau-katzenelnbogen-foehren-und-gummersbach-sind-lte-standorte-update/

[9] Heute: 2.2.2011

[10] Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion

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