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Fastnacht in Dörsdorf

Weit über hundert Seniorinnen und Senioren waren der Einladung des Seniorenbeirates zur Veranstaltung "Erzählcafé närrisch" gefolgt.
Bei einem bunten Programm mit Büttenreden, Sketchs und Tänzen der Dörsdorfer Kindertanzgruppen verging der Nachmittag wie im Fluge.
Der Vorsitzende Otto Butzbach dankte allen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben und der Orstgemeinde Dörsdorf für die Bereitstellung des Dorfgemeinschaftshauses.



Mein Poesiealbum

Erinnerungen an die Schulzeit wurden wach, als sich die Besucher des Erzähl-Cafés am 13. März in alte Poesiealben vertieften. In feiner Sütterlinschrift waren schöne Sprüche in den Alben von Eltern, Verwandten und Schulfreunden eingetragen.

       

                             

    

Grillparty in der Grillhütte am Burgkopf in Biebrich

Mit Heinrich Heines Gedicht „Im wunderschönen Monat Mai..“ begrüßte der Vorsitzende des Seniorenbeirates Otto Butzbach die etwa 40 Besucher des Grillfestes in der Biebricher Grillhütte. Obwohl der Mai sich nicht von der besten Seite zeigte, erlebten die Gäste einen vergnüglichen Nachmittag, bei dem sie von Mitgliedern des Frauenchores Biebrich bestens versorgt wurden. Die Feuerwehr hatte zum Schutz vor Regen ein Zelt aufgebaut, was sich bei den einsetzenden Schauern als äußerst nützlich erweisen sollte.
Neben dem Dank an die fleißigen Helfer galt ein besonderer Dank Bürgermeister Theo Scherer. Als der Seniorenbeirat nach einem geeigneten Platz für den schon zur Tardition gewordenen Grillnachmittag suchte, bot er spontan den Grillplatz am Burgkopf an und versicherte, dass wir gut in Biebrich versorgt würden, womit er nicht zu viel versprochen hatte. Nachdem Herr Scherer seine Gemeinde Biebrich, der er 36 Jahre als Bürgermeister vorstand, kurz vorgestellt hatte, betrat der Chor „Die wilden Alten“ die Bühne und erfreute unter der Leitung von Joachim Stegemann die Gäste mit flotten poppigen Weisen. Auf dem Speiseplan standen Steaks, Würstchen und köstliche selbstgemachte Salate.
Nach einem weiteren Auftritt des Chores verabschiedete der Vorsitzende die Gäste und bedankte sich nochmals bei allen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen hatten.


 

Lothar Brühl erzählt im Erzähl-Café von der Geschichte der Feuerwehr
Gespannt lauschten die Besucher des Erzähl-Cafés im Café Faust den Ausführungen von Lothar Brühl aus Dörsdorf, der über die Geschichte der Feuerwehr berichtete.
Bereits die Ägypter hatten schon 250 v. Chr. die ersten organisierten Feuerlöscheinheiten.
Durch die zunehmende Verstädterung waren bei den Römern Brandschutzmaßnahmen notwendig. Im Jahr 21 v. Chr. wurde deshalb eine erste Feuerwehr mit 600 Sklaven gegründet. Als Ausrüstung standen Spritzen, Eimer, Leitern, Stangen, Decken, Körbe, Schwämme, Besen, Lappendecken (mit Wasser getränkt zum Schutz der Nachbarhäuser), Einreißhaken, Sägen und Hämmer zur Verfügung. Für bestimmte Aufgaben gab es Wasserträger, Spritzenleute und Leute mit Löschdecken.
Im Mittelalter gab es in den Städten erste Feuerordnungen. Innungen und Zünfte wurden dazu verpflichtet im Notfall einzugreifen. Bald gab es auch Feuerlöschverordnungen, in denen festgelegt war, dass abends die Feuer ausgemacht und Eimer mit Wasser bereitgestellt werden mussten. Nachtwächter hatten die Kontrolle. Auf Kirchtürmen wurden Turmstuben eingerichtet, in denen ein Türmer wachte und bei Feuer mit der Glocke Feueralarm gab. Als Ausrüstung standen der Feuerwehr nur Ledereimer, Wasserfässer, Feuerhaken und Dachkrücken zur Verfügung. Ab dem 14. Jahrhundert gab es einfache Spritzen, die zunächst mit Eimern gespeist wurden.
Ungläubiges Staunen erregten die Ausführungen über zum Teil seltsame Feuerbekämpfungsmethoden. So gab es Empfehlungen durch Beten das Feuer zu bekämpfen oder eine fürstliche Anordnung verfügte, mit Sprüchen bemalte Teller ins Feuer zu werfen. Sogar in die Flammen geworfene Feuersalamander sollten das Feuer löschen.
Während des 19. Jahrhunderts kam es zu freiwilligen Feuerwehrgründungen, in größeren Orten auch zu Berufsfeuerwehren. Den Kern der Mannschaften bildeten häufig Turner, weil sie über die notwendigen körperlichen Fähigkeiten verfügten. Heute ist es oft schwierig, in kleinen Orten genügend Freiwillige für die Feuerwehr zu finden, zumal viele junge Menschen tagsüber nicht im Ort sind.
Otto Butzbach

Viele Freude beim Spielen im Stadtpark
Senioren-Centrum und Seniorenbeirat hatten am 03. Juli 2014 zum Spielen im Stadtpark eingeladen. Nahezu dreißig Kinder waren gekommen und hatten viel Freude beim Sackhüpfen, Ringewerfen, Kirschkernweitspucken, Bingo, Boccia, Büchsenwerfen und Hickelhäuschen. Für das leibliche Wohl hatte das Centrum gesorgt, Kaffee, Kuchen und erfrischende Getränke fanden dankbare Abnehmer.

 

 

 

 

Senioren erkunden die Eifel
75 Seniorinnen und Senioren haben auf Einladung der Verbandsgemeinde und des Seniorenbeirates die Hocheifel besucht. Der nicht nachlassende Regen hüllte die Eifelberge in Nebel, konnte aber die Stimmung nicht trüben. Die erste Station war das Hotel am Tiergarten in Nürburg, wo die Ausflügler mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden. Der Ort hat seinen Namen von der nahe gelegenen Ruine Nürburg, die im 12. Jahrhundert von den Grafen von Are erbaut wurde. Anschließend teilte sich die Gruppe. Ein Teil machte sich auf, um die berühmte Rennstrecke „Nürburgring“ näher kennen zu lernen und die übrigen wurden von zwei Stadtführern durch die ehemalige Kreisstadt Adenau geführt. Die im Herzen der Hocheifel gelegene Stadt zählt heute etwa 3.000 Einwohner, ist Sitz der Verbandsgemeinde Adenau und versorgt rund 20.000 Einwohner der Umgebung. Das Zentrum der Stadt wird geprägt von mehreren unter Denkmalschutz stehenden historischen Fachwerkgebäuden. Das räumlich zwar kleine Heimat- und Zunftmuseum beherbergt eine reichhaltige Sammlung von Gegenständen und Werkzeugen der in Adenau ansässigen Handwerker. Außerdem wird die Geschichte des Nürburgringes und des ehemaligen Kreises Adenau dargestellt. Eine besondere Bedeutung für die Stadtgeschichte hat das Wirken des Johanniterordens, dem Graf Ulrich von Are 1162 ein Hofgut in Adenau schenkte. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erweiterte der Orden seinen Besitz. 1530 wurde der Hauptsitz nach Malta verlegt. Der sich nun Malteserorden nennende Orden verwaltete von hier aus seine reichen Besitzungen. Ende des 18. Jahrhunderts endete mit dem Einmarsch der Franzosen die Herrschaft. 1850 fand eine Neustrukturierung des Ordens statt und er gliedert sich nun in den katholischen Zweig der Malteser und den evangelischen Zweig der Johanniter. Der Besuch der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer und dem Eifeler Bauernhaus rundeten eine interessante Führung ab. Die Besucher des Nürburgringes berichteten von den Eindrücken der gewaltigen Anlagen und bekamen Orte gezeigt, in denen sich normalerweise nur die Rennfahrer mit ihrem Team aufhalten.
Der Abschluss fand im Hotel Lang in Altenahr statt, wo auch traditionsgemäß die ältesten Teilnehmer mit einem kleinen Präsent bedacht wurden. Die ältesten Teilnehmer waren Frau Ortrun Köster und Herr Eberhardt Prinz, beide 90 Jahre.

Ein Mann der ersten Stunde verabschiedet sich aus dem Seniorenbeirat
Dr. Adolf Föhrenbacher war seit Gründung des Seniorenbeirates im Vorstand und hat mit vielen guten Ideen die Arbeit maßgeblich mit gestaltet. Besonders bei den jährlich stattfindenden Fastnachtsveranstaltungen hat er besondere Schwerpunkte gesetzt. In der alle zwei Monate erscheinenden Seniorenzeitung „Wir über uns“ war er Mitbegründer und hat die Leser durch viele interessante Beiträge erfreut.
Aus gesundheitlichen Gründen hat er seine Tätigkeit aufgegeben, eine Entscheidung, die ihm gewiss nicht leicht fiel. In einer kleinen Feierstunde während der letzten Sitzung des Seniorenbeirates wurde er verabschiedet. VG-Bürgermeister Harald Gemmer würdigte die Verdienste Föhrenbachers, die er sich sowohl in beruflicher als auch in ehrenamtlicher Funktion für die Region erworben hat. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates Otto Butzbach fand herzliche Dankesworte für die jahrelange gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Mit den besten Wünschen verabschiedeten sich alle Weggefährten und wünschten ihm noch viele schöne gemeinsame Jahre im Kreise seiner Familie. Als Dankeschön wurde ihm ein Präsent überreicht.

Seniorenservicestelle eröffnet
„Senioren helfen Senioren“ unter diesem Motto startete die im Haus der Familie eingerichtete Seniorenservicestelle. Mit einer kleinen Feierstunde wurde sie am 07. Oktober 2014 eröffnet. Als Gäste konnte VG-Bürgermeister Harald Gemmer Landrat Frank Puchtler, MdL Matthias Lammert, sowie Vertreter des Seniorenbeirates, der Stadt und andere am Projekt interessierte Bürger begrüßen. Er erläuterte in seiner Ansprache den Sinn dieser Einrichtung und begann mit einem Zitat von Marie von Ebner Eschenbach „Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen“. Dem Antrag der SPD-Fraktion auf Einrichtung einer Anlaufstelle für Senioren wurde vom VG-Rat 2012 einstimmig zugestimmt. Doch er habe lange gebraucht, und es hätte einiger Anstöße interessierter Bürger bedurft, bis er ein schlüssiges Konzept gefunden habe. Nun sei es endlich so weit. Dem Seniorenbeirat wurde die Betreuung angetragen. Otto Butzbach stellte fest, dass nach anfänglicher Skepsis, ob das Projekt erfolgversprechend zu bewältigen sei, der Seniorenbeirat einstimmig zustimmte. Er hofft, dass die Einrichtung von der Bevölkerung angenommen wird. Landrat Frank Puchtler lobte das Vorhaben. Das Haus der Familie sei der rechte Ort für eine solche Beratungsstelle, hier könnten Generationen zusammentreffen und sich gegenseitig bereichern. Auch MdL Mattias Lammert äußerte sich begeistert über die Einrichtung. In einer Zeit, wo viele ältere Menschen oft alleine wohnen, weil die Kinder aus beruflichen Gründen weit weg ihren Wohnsitz haben, sei es gut, dass es eine solche Einrichtung gibt.
Nun gilt es, die Einrichtung bekannt zu machen. Dazu soll ein Flyer entwickelt werden, zu dessen Erstellung Rektor Rüdiger Klotz von der Realschule plus seine Hilfe angeboten hat.
In der Servicestelle sind an sofort jeden Dienstag von 9.30 – 11.30 Uhr geschulte Senioren anwesend, die ratsuchenden Bürgern helfen und ihnen bei anstehenden Problem den richtigen Ansprechpartner vermitteln können.