Neuigkeiten und Berichte zum Eirichmuseum

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Im Einrichmuseum tut sich was

Neu im Museum: historischer Ackerwagen aus Holz

Mit tatkräftiger Unterstützung engagierter Freunde konnten wir das gut erhaltene Exemplar eines historischen Holzwagens aus seinem „Scheunen-Versteck“ für die öffentliche Ausstellung in das Museum bringen.

Einige werden sich fragen: „Kann ein alter Holzwagen denn interessant sein?“

  • Ein klares „JA“, wenn man das gut erhaltene Stück betrachtet. Es ist schon erstaunlich, wie sich unsere Vorfahren mit einfachen Werkzeugen aus heimischen Materialen ihre Hilfsmittel herstellten. Respekt!
  • Und wenn man erst erleben kann, wenn er aus den Einzelteilen zusammengebaut wird, ist das ein besonderes Ereignis: alles modular, passgenau, sinnvoll nachvollziehbar – da macht es einfach Spaß, dabei zu sein.

Das konnten wir vor ein paar Tagen exklusiv erleben.       
Alles noch etwas aufhübschen und aus dem praktischen Hilfsmittel wird ein Schmuckstück.

Das gilt für so viele Stücke, denn laufend tut sich was; es gibt viel zu entdecken.
Schauen Sie rein, in unsere reichhaltige Ausstellung.

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Dr. Hans Hübner stellt sich in seinem ersten Vortrag über -in der naheliegenden Region geborene- Chemiker und ihr grundlegender Beitrag zur Entwicklung der organischen Chemie im 19.Jh. dem Spagat zwischen faktischer und populär-wissenschaftlicher Präsentation.

Zuerst mussten noch Stühle geholt werden.
Der Vorsitzende des Museumsvereins, Stadtbürgermeister Horst Klöppel freute sich, eine stattliche Anzahl von Besuchern zu dieser Veranstaltung am Mittwoch, den 08.November im Museumssaal begrüßen können.
Dem verstorbenen Museumsleiter Bernhard Meyer gewidmet, beginnt damit eine Vortragsreihe, die schon zu dessen Amtszeit angedacht war.

Wissenschaftliche oder autobiografische Fakten können heutzutage im Internet relativ einfach nachgeschlagen werden; bei Hintergründen ist das weitaus schwieriger.
Dazu hatte Dr.Hübner, der sowieso schon umfangreiche Erfahrungen mitbringt, noch jede Menge Literatur durchgearbeitet; Teile davon waren zur Einsichtnahme ausgelegt.

Inhaltlicher Schwerpunkt waren in erster Linie Aspekte aus dem Leben von Liebig und seinen Weggefährten.
Dem aufmerksamen Zuhörer eröffneten sich Beispiele zu Lebensweg, Gewohnheiten, Beziehungsgeflechten usw. bis hin zu pikanten Details.
Formeln und Stoffwissen waren ausdrücklich in den Hintergrund gestellt; wenn dies jedoch angesprochen wurde, war spürbar, wie sich der Fachmann mit der vorhandenen Informationsflut zurückhielt.
Umfangreiches -und vor allem spezielles- Wissen informativ und kurzweilig vorzutragen, erfordert Geschick, besonders bei einem gemischten Publikum von interessierten Laien bis hin zu Spezialisten.

Nicht nur die Fragen, wann denn die Fortsetzung sei, zeigte, dass ihm der Spagat gelungen ist.

Die Erkenntnisse, und damit auch Ansätze für die weitere Planung, fließen u.a. in den Workshop ein, zu dem alle Freunde des Museums am Samstag, den 18.11.2017 ab 14:00 Uhr eingeladen sind.